15:53 22 November 2019
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    Minsker „Maidan“ in Vorbereitung? Russischer Diplomat zu Handlungen des Westens

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    Der Botschafter Russlands in Weißrussland, Alexander Surikow, hat im Interview mit Sputnik seine Besorgnis über die Tätigkeiten der westlichen Länder in Minsk geäußert. Ihm zufolge sind alle diese Aktivitäten „antirussisch“.

    „Alles, was die Handlungen des Westens an der ukrainischen Flanke und an der weißrussischen Flanke betrifft, so sind das alles antirussische Handlungen. Und wir begreifen, dass die zukünftigen Bemühungen nach Weißrussland gerichtet werden, und diese sind bereits dorthin gerichtet“, so Surikow.

    Laut dem Diplomaten sind die EU-Länder „noch nicht in der Lage“, Minsk von Moskau zu trennen. „Auch Weißrussland ist nicht bereit, sich in die Arme des Westens zu werfen und alle Wirtschaftsbeziehungen (mit Russland – Anm. d. Red.) abzubrechen“, erläuterte er.

    Dabei seien, so Surikow, antirussische Aktivitäten an solchen Tatsachen zu sehen, dass nach Weißrussland „verschiedene Delegationen immer öfter kommen“. Moskau verfolge die Ereignisse, betonte er.

    Am 25. März teilte der Pressedienst des weißrussischen Präsidenten mit, US-amerikanische und deutsche Fonds sollen vor allem über Litauen und Polen diejenigen Personen bezahlt haben, die provokative Aktionen in Weißrussland vorbereiteten.

    Eine gebürtige Weißrussin, die in einem westlichen Land lebt, soll zudem vor einer geplanten Provokation gewarnt haben.

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    Tags:
    Maidan, Westen, Russland, Weißrussland