17:01 27 Oktober 2020
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei seinem Auftritt auf dem 4. Medienforum der Gesamtrussischen Volksfront dazu aufgerufen, das chinesische Modell von Einschränkungen im Internet nicht zu kritisieren.

    „Ich glaube, wir sollten das, was in China vor sich geht, nicht kritisieren. Anderthalb Milliarden Menschen — versuchen Sie, diese anderthalb Milliarden zu regieren", sagte er. Dabei berief er sich auf die einstige Äußerung von Napoleon Bonaparte: „China schläft, und möge Gott so einrichten, dass es so lange wie möglich schlafen wird".

    „China ist schon längst aufgewacht, und man muss diese Prozesse irgendwie lenken", so Putin. Im Internet sei es aber möglich, durch Falschmeldungen aus irgendeinem Zentrum, unter anderem auch automatische Falschmeldungen, die von einem Roboter erzeugt werden könnten, die Menschen zu etwas aufzurufen oder für etwas zu werben. „Der Staat muss das irgendwie berücksichtigen und mögliche Gefahren unterbinden", sagte Putin.

    „Eine absolut nachlässige Quasi-Freiheit im Internet gibt es schon nirgendwo mehr ", betonte Putin. Weltweit seien Einschränkungen in Bezug auf Inhalte und Verwendung eingeführt worden. „In ganz Europa und in den Vereinigten Staaten gibt es eine sehr strenge Regelung, und all das wurde nach den tragischen Ereignissen vom 11. September in den USA und später im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in den europäischen Ländern eingeführt und begann dann zu funktionieren".

     

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    Tags:
    Kritik, Zensur, Internet, Gesamtrussische Volksfront, Wladimir Putin, China, Russland