10:06 18 Dezember 2017
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    Verletzte beim Terroranschlag in Sankt Petersburg

    Fotos des mutmaßlichen Selbstmordattentäters veröffentlicht

    © REUTERS/ Anton Vaganov
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    Bombenanschlag in der Sankt Petersburger U-Bahn (63)
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    Im russischen Sozialnetzwerk „VKontakte“ sind Fotos des mutmaßlichen Attentäters veröffentlicht worden, der den Anschlag auf die Sankt Petersburger U-Bahn verübt haben soll.

    Der mutmaßliche Selbstmordattentäter stammt laut den jüngsten Medienberichten aus Kirgistan. Sein Name ist Akbarschon Dschalilow. Der 1995 geborene Mann habe angeblich auch die russische Staatsangehörigkeit besessen.

    Der Sprecher des staatlichen Komitees für nationale Sicherheit Kirgistans, Rachat Sulajmanow, sagte dazu:

    „Ja, wir bestätigen, dass er aus Kirgistan stammt, aber er ist ein russischer Staatsbürger. Derzeit ermitteln wir zusammen mit den russischen Kollegen weiter.“

    ​Am Montagnachmittag war im Tunnel zwischen den U-Bahn-Stationen „Sennaja Ploschtschad“ und „Technologitscheskij Institut“ eine Bombe explodiert. Bei der Explosion in der St. Peterburger U-Bahn kamen nach Angaben der Anti-Terror-Behörde NAK insgesamt 11 Personen ums Leben, 51 erlitten Verletzungen. Derzeit bleiben 45 Menschen in Krankenhäusern. Nach Informationen der Katastrophenschutzbehörde werden 49 verletzte Personen weiterhin medizinisch betreut. Eine weitere Sprengladung konnte in der Station „Ploschtschad Wosstanija“ entschärft werden. Die Ermittlungsbehörde, die vor allem von einem Terroranschlag ausgeht, hat ein Verfahren eingeleitet. Es würden auch andere Versionen geprüft, hieß es.

     

     

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    Fotos, Selbstmordattentäter, Terroranschlag, VKontakte, Twitter, Kirgistan, St. Petersburg, Russland
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