00:35 16 Dezember 2017
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    Menschen in Moskau gedenken der Todesopfer des Anschlags in St. Petersburg

    Neue Details zu entschärfter Bombe bekannt – Medien

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    Bombenanschlag in der Sankt Petersburger U-Bahn (63)
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    Russische Medien haben herausgefunden, warum in der Umgebung der St. Petersburger U-Bahnstationen, zwischen denen sich am Montag eine Explosion ereignete, der Mobilfunk abgeschaltet wurde.

    Eingang zur Station „Sennaja Ploschtschad“ in Sankt Petersburg (Archivfoto)
    © REUTERS/ Alexander Nikolayev/Interpress
    Die Prüfung der Bombe, die an der Station „Ploschtschad Wosstanija“ gefunden wurde, soll ergeben haben, dass sie per Handy gezündet werden konnte, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gazeta“ unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitskräften.

    Im gefundenen Sprengsatz soll es zudem keinen Zeitmechanismus gegeben haben. Die selbst gebastelte, mit Metallkugeln und Schraubenmuttern bestückte Bombe sei in einem Feuerlöscher platziert gewesen.

    Die Bombe, die in einer Tasche versteckt war, entdeckte jedoch rechtzeitig der Stationsinspektor Albert Sibirskij bei einem Routinerundgang an der Station „Ploschtschad Wosstanija“. Er sicherte die entsprechende Stelle und rief Spezialisten. Für sein Vorgehen werde Sibirskij für eine Auszeichnung vorschlagen, teilte der Chef der St. Petersburger Metro, Wladimir Garjugin, zuvor mit.

    Derzeit werde die Bombe, die im Tunnel zwischen den U-Bahn-Stationen „Sennaja Ploschtschad“ und „Technologitscheskij Institut“ in einem Zug explodierte, noch untersucht, heißt es. In den Sicherheitskräften schließe man nicht aus, dass sie mithilfe eines Handys gezündet worden sei.

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    Tags:
    Mobilfunk, Abschalten, Entschärfung, sicherheitskräfte, Explosion, Handy, Bombe, St. Petersburg