22:11 19 Oktober 2018
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    Serbien trauert strahlend um Opfer des St.-Petersburg-Anschlags - VIDEO

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    Bombenanschlag in der Sankt Petersburger U-Bahn (63)
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    Die serbische Hauptstadt Belgrad hat am Dienstagabend der Opfer des Terroranschlags in St. Petersburg gedacht und sein berühmtes Hochhaus „Palata Albania“ im Stadtzentrum und die größte Brücke über die Ada Ciganlija in den russischen Nationalfarben angestrahlt.

    Zuvor hatten Serbiens Präsident Tomislav Nikolic, Regierungschef Aleksandar Vucic, Außenminister Ivica Dacic und andere Kabinett-Beamten Russland und seinen Bürgern ihr tief empfundenes Beileid und ihr Mitgefühl ausgedrückt.

    Innenminister Nebojsa Stefanovic und Verteidigungsminister Zoran Dordevic sowie der Botschafter Alexander Tschepurin zündeten als erste am Montag Kerzen vor der russischen Auslandsvertretung zum Gedanken an Opfer des Bombenanschlags an.

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    Die Regierung Serbiens bekräftigte ihren Willen, jede mögliche Hilfe zu leisten und beim Kampf gegen den internationalen Terrorismus zusammenzuarbeiten. Viele Serben kamen zum Auslandsvertretungsgebäude, der Opfer zu gedenken.

    Am Montagnachmittag hat sich in St. Petersburg eine Explosion in einem Metrowaggon im Tunnel zwischen den Stationen Sennaja Ploschtschad und Technologitscheskij Institut ereignet. Nach jüngsten Angaben kamen 14 Menschen ums Leben, 49 Verletzte sind noch immer in Krankenhäusern.

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    Russlands Ermittlungskomitee geht von einem Terroranschlag aus, überprüft aber auch andere Versionen. Der Behörde zufolge verübte der 22-jährige Akbarschon Dschalilow aus Kirgistan den Anschlag: Er hinterließ zuerst eine Tasche mit einem Sprengsatz in der Station „Ploschtschad Wosstanija“, dann sprengte er sich selbst im Metrowaggon.

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    Sprengsatz, sprengen, Mitgefühl, Terroranschlag, Terrorakt, Anschlag, Bombenanschlag, Zoran Djordjevic, Nebojsa Stefanovic, Ivica Dačić, Aleksandar Vučić, Tomislav Nikolić, St. Petersburg, Russland, Serbien