19:37 21 November 2019
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    Feodossija-Hafen auf der Krim

    Gestoppt und bestraft: Was ein ukrainisches Schiff in Krim-Gewässern verlor

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    Die Grenzsoldaten der Halbinsel Krim haben ein ukrainisches Fischerboot mit Namen „Fischer von Chersones“ wegen mutmaßlicher Verletzung der Staatsgrenze aufgehalten, wie der Pressedienst der örtlichen FSB-Grenzverwaltung mitteilte.

    Das deutsche Minenjagdboot Rottweil (M 1061) im Hafen von Odessa, 17 März 2017
    © Foto : Pressedienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums
    Das Schiff verletzte demnach am 4. April die Staatsgrenze und begab sich weiter in Russlands Gewässer. Das Grenzwachschiff „Ametist“ verfolgte das ukrainische Boot, das später von der russischen Kontrollgruppe durchsucht wurde.

    „Die Vernehmung der Besatzung und des Kapitäns hat ergeben, dass das Schiff biologische Ressourcen auf offener See erforschte und 400 Meter ins Territorium unseres Landes fuhr“, hieß es aus dem Pressedienst weiter.

    Der Kapitän des ukrainischen Fischerboots sei dann verwaltungsrechtlich wegen Verletzung der Staatsgrenze zur Verantwortung gezogen und mit einer Geldbuße in Höhe von 60.000 Rubel (umgerechnet etwa 1000 Euro) belegt worden.

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    Tags:
    Staatsgrenze, Kapitän, Verletzung, Fischerboot, Strafe, Krim, Ukraine