03:33 17 August 2018
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    Holzkreuze - Symbolfoto

    Öffentliche Kreuzigung im Zentrum von Manchester verhindert

    © AFP 2018 / ALFREDO ESTRELLA
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    Die geplante öffentliche Kreuzigung von Freiwilligen im Zentrum von Manchester ist laut der Zeitung „The Guardian“ nach einem Protest der Kirche von England abgesagt worden. Der Klerus äußerte demnach seine Besorgnis darüber, dass die Idee möglicherweise gotteslästerlich und auch gefährlich sein könnte.

    Ursprünglich war das  „Manchester Osterspiel“ laut dem Blatt für kommenden Samstag geplant gewesen, an dem 120 Schauspieler teilnehmen sollten. Doch das Ausmaß der Veranstaltung habe sich mit der Zeit vergrößert, womit auch hohe Kosten einhergegangen seien.

    Diese beliefen sich auf stolze 55.000 Pfund, so The Guardian. Um für die hohen Kosten aufzukommen, seien die Organisatoren auf die Idee gekommen, Menschen aus dem Publikum für 750 Pfund zu „kreuzigen“. Die Idee war, Freiwillige an einem Kreuz festzubinden und für ein paar Minuten hochzuheben.

    Das entsprechende Angebot, das auf einer Webseite veröffentlicht wurde, musste später jedoch entfernt werden, nachdem Mitglieder des Organisatoren-Komitees, zu denen auch Vertreter der Kirche von England gehörten, ihre Bedenken äußerten, dass die Idee gefährlich und gotteslästerlich sei.

    Der Vorsitzende des Komitees und Pastor Falak Sher legte nach eigener Aussage sein Veto gegen die Idee ein, sobald er davon erfahren habe. 

    „Ich dachte, es sei schändlich. Die ganze Botschaft des Kreuzes ist Hoffnung und Liebe. Als ich das gesehen habe, war ich nicht sehr glücklich und habe das Komitee gebeten, das Angebot zu entfernen“, so Sher.

     

     

    Tags:
    Kirche, Kreuz, Ostern, Schauspieler, Manchester, England
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