02:14 15 November 2019
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    Angebliche Explosionen in St. Petersburger Wohnhaus – was dahinter steckt

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    Angesichts der Terrorgefahr ist selbstverständlich stets eine erhöhte Wachsamkeit geboten. Wohl aus diesem Grund haben Augenzeugen am Donnerstag die Polizei über zwei Knalle in einem mehrstöckigen Wohnblock im Osten St. Petersburgs alarmiert. Nach Angaben des Katastrophenschutzes deutet jedoch nichts auf eine Explosion hin.

    Augenzeugen berichteten am Vormittag von zwei Knallen in einem mehrstöckigen Wohnblock am Prospekt Solidarnosti im Osten der Stadt. Nach den Knallen bröckelte  Putz von der Außenwand des Gebäudes ab, wobei ein neben dem Haus geparkter Pkw beschädigt wurde.

    Vor dem Hintergrund der Ermittlungen um die Explosion in der St. Petersburger U-Bahn befürchteten Augenzeugen das Schlimmste, zudem auch am selben Tag in einem Wohnhaus in einem anderen Teil von Sankt Petersburg ein Sprengsatz entschärft wurde.

    Nach Angaben des Katastrophenschutzes kann hier jedoch von einem Terroranschlag oder von Explosionen keine Rede sein: An der Wand auf der betroffenen Etage des Gebäudes sei nämlich von innen gebohrt worden. In die Löcher sei Montageschaum eingepumpt worden, der sich allmählich ausgedehnt habe und einen Überdruck in dem Zwischenraum hervorgerufen haben soll  – es ertönte ein Knall und 12 Quadratmeter des Außenputzes fielen ab.

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    Tags:
    Knall, Explosionen, Wohnhaus, St. Petersburg, Russland