11:37 21 November 2019
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    Westmedien Seite an Seite mit Google bei Faktencheck? – Sputnik-Chefin kommentiert

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    Die Sputnik- und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat auf den Willen einiger westlichen Leitmedien, dem Internet-Konzern Google bei dessen Kampf gegen Fake-News zu helfen, ironisch reagiert.

    „Diese Menschen (Journalisten von CNN, BBC, ‚The Guardian‘ – Anm. d. Red.) werden ihre eigene Mutter von Fake-News kaum unterscheiden“, schrieb Simonjan auf ihrem Twitter-Account ironisch. „Sie werden aber Google helfen, gegen diese zu kämpfen.“

    Der Internet-Konzern Google hat am 7. April seine Fact-Checking-Initiative für Suchergebnisse gestartet. Damit sollen bestimmte Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft und somit Falschmeldungen bekämpft werden. Das Faktencheck-Label wird bei Google-Nachrichten und der Google-Suche eingesetzt.

    Laut den Dokumenten, die der TV-Sender RT zuvor veröffentlichte, überprüfen in erster Linie spezialisierte Firmen Fakten in den Nachrichten; dem Projekt könne sich jedoch ein beliebiges Massenmedium anschließen, das nach einem gewissen Algorithmus zu einer seriösen Quelle gezählt wird. In dem betreffenden Fenster könnten die User dann sehen, um welche Behauptung es geht, von wem sie stammt, und ob eine „seriöse Quelle“ die Informationen verifiziert oder widerlegt hat. Nach diesem Prinzip gehören zu der Liste von Faktenprüfern bereits „The Guardian“, CNN, BBC, „The New York Times“ sowie 111 weitere Medien.

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