11:12 06 Juli 2020
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    Europas Flüchtlingsdeals (141)
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    24 Prozent der seit dem Vorjahr nach Österreich eingereisten Migranten wurden als Erwachsene enttarnt, berichtet der „Kurier“. Insgesamt hätten seit Ausbruch der Flüchtlingskrise über 1700 angebliche „unbegleitete Minderjährige“ über ihr Alter geschwindelt.

    Im vergangenen Jahr hatte das österreichische Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) 2252 von insgesamt 3900 unbegleiteten minderjährige Flüchtlingen untersuchen lassen, da Verdacht auf erfundene Altersangaben bestanden haben soll.

    Nun habe sich der Verdacht in 41 Prozent der Fälle und 24 Prozent der Gesamtanzahl der gestellten Anträge bestätigt, schreibt das Blatt unter Berufung auf die Behörde. Demnach seien bei den Alterstests 919 Personen als volljährig eingestuft worden; 2015 seien es 832 gewesen.

    In Summe bedeutet dies, dass über 1700 aller seit 2015 als „unbegleitete Minderjährige“ eingereisten Asylsuchenden über ihr Alter geschwindelt hatten. Da jedes Gutachten rund 870 Euro kostet, würde das über 14 Millionen Euro Kosten bedeuten. Auf eine parlamentarische Anfrage des Team Stronach seien 2,9 Millionen Euro alleine für 2016 bestätigt worden.

    Laut dem Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck gebe es zudem keine automatischen Rechtsfolgen für die Flüchtlinge. Allerdings würde den Migranten laut einem unlängst verschärften Fremdenrecht bis zu 5000 Euro Strafe drohen.

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    Teenager, Kinder, Flüchtling, Migranten, Österreich