00:41 14 November 2019
SNA Radio
    US-Soldaten in Afghanistan (Archivbild)

    Afghanistan: Erste Folgen des US-Bombardements kommen ans Licht

    © Flickr/ DVIDSHUB/Colby Brown
    Panorama
    Zum Kurzlink
    6642441
    Abonnieren

    Die amerikanischen Streitkräfte haben mit dem Abwurf ihrer stärksten nicht atomaren Bombe GBU-43 in Afghanistan 36 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh) getötet. Dies meldet die Agentur AFP unter Berufung auf die Erklärung des afghanischen Verteidigungsministeriums.

    Afghanische Behörden sollen demnach Zivilopfer ausgeschlossen haben.

    Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, gab kurz nach dem Abwurf bekannt, es seien Vorkehrungen getroffen worden, Opfer unter Zivilisten möglichst zu vermeiden. Dabei wollte er jedoch nicht eindeutig sagen, ob der US-Präsident Donald Trump den Abwurf persönlich angeordnet habe.

    Laut dem US-Sender „CBS News“ war der Einsatz einer GBU-43 am Donnerstag in Afghanistan der erste überhaupt seit ihrer Entwicklung 2003. Die Bombe enthält mehr als 8000 Kilogramm Sprengstoff und hat eine Sprengkraft von elf Tonnen TNT-Äquivalent. Ihre militärische Bedeutung ist umstritten, sie gilt wegen ihrer schieren Größe und der enormen Druckwelle vor allem als Mittel der psychologischen Kriegsführung.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    USA werfen "Mutter aller Bomben" in Afghanistan ab
    UNO will den US-Angriff in Syrien nicht bewerten
    US-Angriff auf Schairat und Trumps Botschaften an die Welt - Experten-Analyse
    Nach US-Angriff: Russisches Raketenschiff geht vor Syrien in Stellung
    Tags:
    Bombardements, Todesopfer, Zivilisten, Folgen, Bombe, Kämpfer, Terrormiliz Daesh, Afghanistan, USA