13:18 20 Februar 2020
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    Lkw-Terror in Stockholm (17)
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    Der 39-jährige Usbeke Rachmat Akilow, der des Lkw-Anschlags in Stockholm verdächtigt wird, ist laut dem usbekischen Außenminister Abdulaziz Komilow von der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh) angeworben gewesen.

    Der Außenminister bestätigte die Angaben einer Quelle von RIA Novosti, dass gegen Akilow ein Strafverfahren wegen religiösen Extremismus eingeleitet wurde.

    „2014 zog Akilow nach Stockholm, wo er auf Baustellen arbeitete. Während seines Aufenthalts im Ausland wurde er per Internet von der internationalen Terrororganisation Islamischer Staat angeworben“, so Kamilow.

    Lkw-Anschlag in Stockholm
    © AFP 2019 / Jonathan Nackstrand
    Dem Minister zufolge hatte der Terrorverdächtige seine Mitbürger zudem aktiv zu Reisen nach Syrien zur Teilnahme an den Kampfhandlungen aufgerufen.

    Kamilow teilte zudem mit, dass Usbekistan den schwedischen Geheimdiensten bereits sämtliche vorhandene Informationen über Akilow überreicht habe. „Die Informationen über rechtwidrige Aktivitäten von Rachmad Akimow wurden über die Geheimdienste einem unserer westlicher Partner übermittelt, der die schwedische Seite seinerseits darüber in Kenntnis setzen sollte“, hieß es weiter.

    Am Freitagabend war im Zentrum von Stockholm ein Lkw auf einer zentralen Einkaufsstraße in eine Menschenmenge gerast. Dabei wurden vier Menschen getötet und 15 verletzt. Der später festgenommene 39-jährige Rachmat Akilow soll den mutmaßlichen Terroranschlag in Stockholm gestanden haben. Laut deutschen Medien erklärte dies sein Anwalt bei der Verhandlung über die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Mann.

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    Tags:
    Kampfhandlungen, Aufruf, Geheimdienste, Attentäter, Internet, Terrormiliz Daesh, Usbekistan, Stockholm