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    Emmanuel Macron

    Hackt Moskau auch Macrons Wahlstab? – Kreml erklärt sich

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    Moskau dementiert alle Anschuldigungen des Wahlstabs des sozial- und wirtschaftsliberalen französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron, es sei für Cyberangriffe und die Verbreitung von Fake-News über den Politiker verantwortlich. Dies teilte am Freitag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mit.

    „Wir widersprechen derartigen Vorwürfen ausdrücklich“, so Peskow. „Sie sind absolut grundlos. Moskau hatte und hat mit Cyberangriffen nichts zu tun.“

    Wie der Sprecher des russischen Präsidenten ferner betonte, werden offizielle Vertretungen in Moskau, seien es Banken oder offizielle Behörden, selbst immer wieder Opfer von Cyberangriffen.

    Westliche Politiker werfen Moskau regelmäßig verschiedenste Hackerangriffe und Einmischungen vor, ohne dabei allerdings Beweise vorzulegen. So hatten beispielsweise Hillary Clinton und dann auch die Obama-Administration Russland für Hackerangriffe verantwortlich gemacht. Dabei behauptete das Weiße Haus vor der Abstimmung US-Wahl 8. November, Moskau wollte Zweifel um die US-Präsidentschaftswahl säen, aber nicht ihre Ergebnisse beeinflussen. Nach dem überraschenden Sieg Donald Trumps behauptete das Weiße Haus jedoch plötzlich, Russland hätte die Wahlergebnisse beeinflusst, um Trumps Sieg zu ermöglichen.

    Moskau hatte wiederholt jegliche solche Vorwürfe zurückgewiesen und als gegenstandslos bezeichnet.

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    Tags:
    Dementi, Vorwürfe, Fake-News, Hackerangriff, Emmanuel Macron, Dmitri Peskow, Frankreich, Russland