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    Anschlag auf russische Botschaft in Berlin im letzten Moment vereitelt – Medien

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    Ein für das vergangene Wochenende geplanter Anschlag auf die russische Botschaft in Berlin ist im letzten Moment verhindert worden, berichtet „Bild am Sonntag“.

    Der am 8. April Festgenommene soll sich in sozialen Netzen unter mehreren Aliasnamen über seine Pläne geäußert haben. Auf diese Weise waren ihm die Behörden auf die Spur gekommen.

    Der 24-Jährige wollte sich demnach letztes Wochenende unter die Teilnehmer einer Demo vor der russischen Botschaft Unter den Linden mischen und einen Anschlag verüben. Laut Bild am Sonntag informierte das Bundesamt für Verfassungsschutz einen Tag zuvor, also am Freitag, das Bundeskriminalamt und die Landeskriminalämter in Sachsen und Berlin sowie das Auswärtige Amt über die geplante Tat. In der folgenden Nacht, nur wenige Stunden vor der Demo, hätten die Sicherheitsbehörden zugegriffen.

    Um fünf Uhr früh habe, so die Meldung, ein Spezialeinsatzkommando die Unterkunft für Asylbewerber in Borsdorf bei Leipzig gestürmt. Dabei handle es sich um eine Containerunterkunft in dem Dorf mit 8.000 Einwohnern. Der Marokkaner habe noch zu fliehen versucht. Es sei jedoch gelungen, ihn festzunehmen. Nun werde gegen ihn wegen Planung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.

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    Tags:
    Vereitelung, Polizei, Anschlag, Deutschland, Berlin
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