21:57 13 Dezember 2019
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    Drohne britischer Polizei (Archivbild)

    Britische Justiz gründet Anti-Drohnen-Einheit

    © AFP 2019 / Max Nash
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    Der britische Justizvollzug hat ein Problem: Banden nutzen Drohnen, um Gefängnisse mit Drogen und anderen verbotenen Waren zu versorgen. Jetzt will das Justizministerium des Landes hart durchgreifen und stellt eine eigene Einheit zum Kampf gegen den Luft-Schmuggel auf. Dies teilt die Behörde auf ihrer Webseite mit.

    „Wir sind fest entschlossen, gegen den illegalen Zustrom von Drogen und Mobiltelefonen in unsere Gefängnisse vorzugehen“, so Sam Gyimah, Minister für den Strafvollzug. Von den Drohnen gehe eine offensichtliche Gefahr aus. Doch die treu ergebenen Mitarbeiter des Justizministeriums würden gegen die Verbrecher kämpfen, die in den Gefängnissen landesweit Chaos stifteten. „Meine Botschaft an alle, die sich an solchen verbotenen Aktivitäten beteiligen, ist klar: Wir werden euch finden und hinter Gitter bringen“, sagte Gyimah.

    Wie die Behörde ferner mitteilt, wurde erst im März dieses Jahres ein Mann zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt, nachdem er versucht hatte, verbotene Ware im Wert von 48.000 Pfund in sechs Haftanstalten im Süden des Landes einzuschmuggeln. Im Dezember 2016 wurde ein 21-jähriger Brite zu vier Jahren und acht Monaten verurteilt, weil er Drogen und Mobiltelefone mit einer Drohne in das Manchester Gefängnis eingeflogen hatte.

    VIDEO: Britisches Start-up baut „vegetarische“ Drohnen

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    Tags:
    Spezialeinheiten, Gefängnisse, Drohnen, Scotland Yard, Großbritannien