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09:47 21 Oktober 2019
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    Terroranschlag in St. Petersburg

    Wie ein Drahtzieher vom St.-Petersburg-Anschlag den Sicherheitskräften ins Netz ging

    © AFP 2019 / Ruslan Shamukov
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    Bombenanschlag in der Sankt Petersburger U-Bahn (63)
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    Einer der Drahtzieher des Anschlags in der Petersburger U-Bahn ist von seinem eingeschalteten Handy verraten worden und später von der Polizei verhaftet worden, wie die russische Zeitung „Kommersant“ unter Berufung auf ihre eigenen Quellen berichtet.

    Bei der Analyse der Kontakte des Selbstmordattentäters Akbardschon Dschalilow sind die Sicherheitsbehörden demnach zur Erkenntnis gekommen, dass Dschalilow vor seinem Selbstmordanschlag noch Abror Asimow angerufen habe, wobei er offenbar seine Bereitschaft zur Tat mitgeteilt hatte.

    Nach Asimow war mehrere Tage nach dem Anschlag gefahndet worden, aber ohne Erfolg: Er mied seine Mietwohnung und nutzte keine Handys.

    Am 17. April soll sich Asimow dann neue Handys und SIM-Karten gekauft haben. Indem er eine aktivierte, verriet er den Sicherheitsbehörden seinen Aufenthaltsort. Die Festnahme sei dann im Moskauer Gebiet erfolgt. Asimow soll eine Pistole Makarow bei sich getragen haben.

    Am 3. April explodierte in der St. Petersburger U-Bahn zwischen den Stationen „Sennaja Ploschtschad“ und „Technologitscheski Institut-2“ ein Sprengsatz. 15 Menschen starben, mehr als 100 weitere wurden verletzt. Ein weiterer Anschlag in der Metro konnte rechtzeitig vereitelt werden. Die Staatsanwaltschaft hat das Geschehen als Terroranschlag eingestuft.

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    Tags:
    Selbstmordanschlag, Drahtzieher, Handy, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), St. Petersburg, Russland