08:56 23 Juni 2017
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    Situation in West-Mossul (Irak)

    Seit Anfang März: IS beging mindestens sechs C-Waffen-Attacken in Mossul Quelle

    © AFP 2017/ Aris Messinis
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    Terrormiliz Islamischer Staat (2017) (66)
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    Eine glaubwürdige einheimische Quelle in Mossul hat Sputnik die genauen Daten der Chemieangriffe aufgezählt, die seit dem Frühlingsbeginn in der irakischen Metropole begangen worden waren.

    Der jüngste Angriff ereignete sich gerade heute, am 18. April. In einem alten Bezirk des westlichen Teils von Mossul kam es zu einer Chlorattacke, bei der Zivilisten verletzt wurden. Ein Freiwilliger aus einer US-Ärzteorganisation untersucht die Verletzten und sammelt Proben vor Ort.

    Am 15. April setzte die Terrormiliz Daesh Chlor gegen die irakische Armee ein, um deren Vorrücken in der Altstadt zu stoppen.

    Am 12. April hatten IS-Kämpfer ein Auto mit Sprengsatz und Giftstoffen gefüllt, um ein Haus anzugreifen, in dem heimgekehrte Flüchtlinge wohnen. Allerdings explodierte der Wagen früher als vorgesehen, wobei acht Kämpfer getötet wurden.

    Am 6. April setzte der IS Senfgas gegen irakische Truppen in dem Altstadtbezirk Bab al-Dschaid ein.

    Am 21. März griffen die Terroristen mit Chemiewaffen irakische Truppen und Zivilisten an. Vier Menschen wurden dabei schwer verletzt. Eine US-Gruppe ermittelte den Vorfall und bestätigte, dass es tatsächlich zu einer C-Waffen-Attacke gekommen war.

    Am 5. März beschoss der „Islamische Staat" den Stadtbezirk Al-Rashidiya mit Giftgasraketen. Dutzende Kinder wurden ernsthaft verletzt.

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    Chemiewaffen, Terrormiliz Daesh, Mossul, Irak
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