06:14 18 Dezember 2017
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    Soldat der irakischen Spezialeinheiten in West-Mossul

    West-Mossul: Irakische Polizei tötet IS-Chemiewaffen-Spezialisten

    © AFP 2017/ Ahmad Al-Rubaye
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    Kampf gegen IS-Terror (2017) (156)
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    Die irakische Polizei hat bei ihrer Offensive auf West-Mossul einen führenden Chemiewaffen-Spezialisten von der Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat, auch IS) vernichtet, meldet „Iraqi News“ am Donnerstag.

    Nach dem Beschuss einer unterirdischen IS-Stellung im irakischen Al-Zanjili in der Mossuler Altstadt wurde der Kämpfer Ahmed Abu Ghaz getötet, wie der Polizeigeneral Raed Shaker Jawdat sagte. Der Mann soll für den Einsatz von Chemiewaffen durch den IS verantwortlich gewesen sein.

    Zuvor hatte der TV-Sender CBS mitgeteilt, dass die Terrormiliz Daesh eine irakische Militärbasis, wo sich auch Militärexperten aus den USA und Australien befunden haben sollen, mit dem Giftgas Iprit, auch als Senfgas bekannt, angegriffen habe.

    Seit Anfang März soll der IS allein im irakischen Mossul mindestens sechs C-Waffen-Attacken verübt haben. Der jüngste Chlor-Angriff soll sich am Dienstag in einem historischen Bezirk des westlichen Teils von Mossul ereignet haben. Dabei seien auch Zivilisten verletzt worden.

    Das irakische Militär hat im Zuge der seit Oktober 2016 zusammen mit der US-geführten Anti-Terror-Koalition unternommenen Militäroperation den östlichen Teil der Stadt Mossul, die seit 2014 vom IS besetzt war, vollständig befreit. Nur der westliche Teil der Stadt befindet sich noch immer unter der Kontrolle des IS.

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    Zum Thema:

    Wieder C-Waffen im Einsatz: Daesh attackierte befreite Teile Mossuls mit Giftgas
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    Chemiewaffen, Terrormiliz Daesh, Irak
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