22:49 20 November 2019
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    Situation in Afghanistan (Archivbild)

    Getarnt als Militärs: Taliban-Blutbad in Afghanistan fordert über 300 Soldaten-Opfer

    © AFP 2019 / Noor Mohammad
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    Beim jüngsten Angriff der Taliban auf einen Armeestützpunkt nahe der afghanischen Stadt Mazar-i-Sharif in der Provinz Balch sind mindestens 140 Soldaten getötet und mehr als 160 weitere verletzt worden, wie der TV-Sender Al Jazeera unter Berufung auf afghanische Beamte berichtet.

    Der Angriff ereignete sich demnach am Freitag. Laut einem afghanischen Militärvertreter trugen die Taliban-Kämpfer Uniformen afghanischer Soldaten und fuhren mit Militärfahrzeugen und gefälschten Papieren vor, schreibt „Focus Online“. Dutzende Taliban-Kämpfer griffen Soldaten und Offiziere auch während des Freitagsgebets in einer Moschee in der Militärbasis an.

    Die Taliban selbst meldeten gar mehr als 500 Tote und Verletzte.

    ​Dabei gehörte Balch lange zu den eher sicheren afghanischen Provinzen. Die Bundeswehr betreibt dort ein Feldlager. Nach Informationen von „Focus Online“ wurden bei der Attacke jedoch keine deutschen Soldaten verletzt. Das Auswärtige Amt verurteilte den Angriff als "hinterhältig".

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    Tags:
    Militärstützpunkt, Angriff, Tote, Verletzte, Taliban, Afghanistan