22:16 10 Dezember 2019
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    Opfer der Gasattacke in Idlib

    Giftgasangriff in Idlib: Lässt Washington die OPCW jetzt doch ermitteln?

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    US-Außenminister Rex Tillerson hat seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Telefon versichert, dass er die existierenden Ermittlungsmechanismen der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) auch in Bezug auf die Giftgasattacke im syrischen Idlib vom 4. April unterstütze.

    „Die Außenminister der USA und Russlands haben auch die OPCW-Ermittlung des C-Waffenangriffs vom 4. April erörtert. Der US-Außenminister betonte, dass er die existierenden Mechanismen für OPCW-Ermittlungen unterstütze“, hieß es aus dem US-Außenministerium.

    Laut dem russischen Außenministerium äußerte Lawrow bei dem Telefongespräch mit Tillerson sein Bedauern, dass sich die USA bei der OPCW-Sitzung gegen Russlands Initiative für eine Ermittlung zu dem Giftgasangriff im syrischen Idlib ausgesprochen hatten.

    „Die Gesprächspartner haben sich darauf geeinigt, die Möglichkeit der Organisation einer objektiven Ermittlung des betroffenen Vorfalls unter der Schirmherrschaft der OPCW noch einmal zu prüfen“, verlautete es aus dem russischen Außenamt dazu.

    Zuvor hatte Lawrow erklärt, das Blockieren der russischen Initiative ziele auf einenRegimewechsel in Syrien.

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    Tags:
    Einigung, Ermittlung, Telefonat, OPCW, Rex Tillerson, Sergej Lawrow, Russland, USA, Idlib