04:11 18 Oktober 2017
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    Russischer Bomber Tu-95 in Begleitung vom US-Jäger F-22 Raptor

    Russische Bomber vor Alaska - nun auch Kanadas Jagdjets aufgeschreckt

    © RIA Novosti.
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    Die Jagdflugzeuge der kanadischen Luftwaffe haben - ebenso wie die amerikanischen - die russischen Bomber Tupolew Tu-95 vor der Nordküste des Landes im Raum um Alaska begleitet, wie der TV-Sender CTV unter Berufung auf das Kommando des North American Aerospace Defense Command (NORAD) berichtet.

    Das war bereits der vierte Flug russischer Bomber vor der Alaska-Küste in Folge, wie der TV-Sender CNN berichtete. Laut CTV aber war das der erste Fall seit Dezember 2014, da auch Jäger der kanadischen Luftstreitkräfte zur Begleitung von russischen Flugzeugen abhoben.

    Nach Informationen des Senders starteten am Donnerstag zwei kanadische CF-18-Jäger zum Abfangen der Tu-95-Bombern. Der NORAD-Sprecherin Jennifer Stadnik zufolge wurden die russischen Jets auch von US-Jägern begleitet. Der Sprecherin zufolge verletzten die TU-95-Bomber jedoch weder den Luftraum Kanadas noch den der USA. Die russischen Piloten gingen generell sehr „professionell und sicher“ vor, hieß es.

    Auch US-Präsident Donald Trump weiß laut dem Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer über die Flüge der russischen Bomber vor der Alaska-Küste bescheid. „Das ist nichts Außergewöhnliches. Wir patrouillieren auch im internationalen Luftraum. Das entspricht den internationalen Regeln“, betonte Spicer.

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    Tags:
    Jäger, Begleitung, Tu-95, North American Aerospace Defense Command (NORAD), Sean Spicer, USA, Kanada, Russland