22:52 24 Februar 2020
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    Weil die Crew einer Kleinmaschine sich verquasselt hat, ist ihr Flugzeug unerlaubt in den weißrussischen Luftraum eingedrungen. Erst nach acht Kilometern merken die Piloten, was passiert ist.

    In der vergangenen Woche war eine einmotorige Piper aus Litauen illegal in den weißrussischen Luftraum eingedrungen. Der Grund: Die beiden Piloten der Maschine waren derart in eine Unterhaltung vertieft, dass sie den Fauxpas nicht bemerkten, wie die litauische Luftfahrtbehörde am heutigen Montag erklärte.

    Der Vorfall ereignete sich demnach am 19. April. Das weißrussische Außenministerium informierte seine litauischen Kollegen darüber – der litauische Botschafter wurde einbestellt, wo ihm eine Protestnote überreicht wurde. Laut dem Außenamt in Minsk flog das Flugzeug ganze acht Kilometer tief hinter die Grenze des Landes. Erst nach drei Minuten verließ das Kleinflugzeug das fremde Gebiet wieder.

    Eigentlich sollte das Flugzeug in Vilnius starten, an die weißrussische Grenze fliegen und dann wieder umkehren. Doch: „Die Maschine verließ die planmäßige Route und überquerte die Staatsgrenze“, erklärte ein Sprecher der litauischen Flugsicherung.

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