03:11 21 Oktober 2018
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    Ukrainische Polizei in Kiew

    Unbekannte werfen Nebelgranate auf litauische Botschaft in Kiew

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    Unbekannte haben eine Nebelgranate auf die Straße an der litauischen Botschaft in Kiew geworfen, teilte die Polizei der ukrainischen Hauptstadt mit.

    Der Vorfall hat sich in der Nacht auf Montag ereignet. Die Reste der Nebelgranate haben Polizisten an einem Zaun, 20 Meter vom Eingang der Botschaft entfernt, gefunden, hieß es. Bei der Besichtigung der angrenzenden Fläche entdeckten Polizisten auch einen leeren Körper einer Verteidigungshandgranate  F-1.

    Alle Gegenstände wurden für eine Untersuchung beschlagnahmt. Laut dem Bericht entscheidet die Polizei derzeit, ob ein Strafverfahren nach Artikel „Rowdytum“ eingeleitet werden sollte.

    Zuvor war berichtet worden, dass Unbekannte Ende März das polnische Generalkonsulat in der westukrainischen Stadt Luzk aus einem Granatwerfer beschossen hatten. Der polnische Konsul in Luzk, Krzysztof Sawicki, bezeichnete den Angriff als Terroranschlag. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt, da die Granate den Dienstflügel des Gebäudes traf, während der Konsul selbst mit seiner Familie in einem anderen Flügel wohnt. Dennoch sollen die Täter Sawicki zufolge bestimmt die Ansicht verfolgt haben, zu töten, da in dem Dienstflügel auch ein Mitarbeiter des Konsulats wohnt. Auch der Wachdienst befinde sich in dem betroffenen Teil des Gebäudes.

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    Tags:
    Botschaft, Rowdytum, Granate, Polen, Luzk, Kiew, Litauen, Ukraine