12:45 16 Oktober 2018
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    OSZE-Wagen nach dem Minen-Unfall im Donbass

    Tragödie im Donbass: US-Familie hat kein Geld für Beerdigung von getötetem Sohn

    © AFP 2018 / Alexey Filippov
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    Die Familie des amerikanischen US-Rettungsarztes Joe Stone, der am Sonntag bei der Explosion eines OSZE-Autos in der Ostukraine umgekommen war, sammelt Spenden für seine Beerdigung. Die entsprechende Mitteilung wurde im Facebook-Account des Bruders des Toten veröffentlicht.

    Matthew Stone, der Bruder des ums Leben gekommenen Joe Stone, postete am Sonntag bei Facebook einen Beitrag, in dem er alle Menschen bittet, mit Geld zu helfen. Dabei gab er einen Link auf eine Spendenseite an.

    Dort heißt es, dass Matthew derzeit keinen Job habe und über keine Ressourcen verfüge, um diese Tragödie zu bewältigen. Der Bruder müsse nach Arizona fahren, wo seine Mutter lebt, um sie zu unterstützen. Zudem werde viel Geld benötigt, um die Leiche seines Bruders nach Hause zu transportieren und die Trauerfeier zu organisieren.

    „Mein Bruder war ein Held“, schrieb Matthew.

    Medienberichten zufolge wurden innerhalb eines Tages bereits 3570 US-Dollar gesammelt. Die Familie brauche aber 5000 US-Dollar.

    Am Sonntag war ein Wagen der OSZE-Beobachtermission an der Trennlinie im Donbass auf eine Panzermine gefahren. Ein aus den USA stammender Rettungsarzt der Beobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) kam dabei ums Leben. Außerdem wurden nach OSZE-Angaben ein deutscher und ein tschechischer Mitarbeiter der Beobachtermission verletzt. Die Lugansker Behörden hatten die Beobachter zuvor mehrmals auf mögliche Provokationen der Kiewer Armee und ukrainischer Diversionsgruppen an der Trennlinie im Donbass hingewiesen.

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    Spenden, Familie, Geld, Beerdigung, OSZE, Donbass, USA