04:08 22 Oktober 2020
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    Der U-Bahn-Verkehr in der japanischen Hauptstadt Tokio ist nach den Meldungen über einen erneuten Start einer ballistischen Rakete in Nordkorea eingestellt worden, wie der TV-Sender NHK berichtet.

    Dies wurde demnach aus Sicherheitsgründen getan. Der Fahrbetrieb sei dann auch innerhalb von zehn Minuten wieder aufgenommen worden. Laut dem TV-Sender News 24 reagierte die U-Bahn in Tokio erstmals auf solche Weise auf einen nordkoreanischen Raketenstart.

    Nordkoreas Militär hatte am Samstagmorgen erneut eine ballistische Rakete abgefeuert, die nach Angaben der USA, Südkoreas und Japans jedoch bereits wenige Sekunden nach dem Start explodierte. Diese meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur  Yonhap.

    Der neue Raketentest fand nur noch wenige Stunden nach dem Ende der Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates, bei der Washington eine seiner Ansicht nach notwendige Verschärfung der Isolation sowie der geltenden Sanktionen gegen Pjöngjang auf die Tagesordnung brachte. Auch neue Restriktionen wurden angesprochen. Südkorea äußerste seinerseits die Bedenken darüber, ob Nordkorea vor dem Hintergrund der provokativen Handlungen überhaupt noch Uno-Mitglied bleiben dürfe.

    Die Rakete soll nahe des Flugfeldes Pukchang unweit der Hauptstadt Pjöngjang abgefeuert worden sein. Diese soll allerdings nur eine Höhe von etwa 71 Kilometern erreicht haben, bevor sie in der Luft explodiert und auseinandergebrochen sei, so der Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte.

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    Tags:
    Sicherheit, U-Bahn, Nordkorea, Tokio, Japan