05:55 08 August 2020
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    Die russischen Biker von dem Motorradklub „Nachtwölfe“ sind auf ihrer jährlichen Gedenkfahrt von Moskau nach Berlin an der weißrussisch-polnischen Grenze gestoppt worden.

    „Alle Russen sind auf dieser Seite der Grenze geblieben“, teilte Clubchef Alexander Saldostanow alias „Chirurg“ dem russischen Fernsehen mit. Nach seinen Worten schafften es nur Biker mit EU-Pässen über die polnische Grenze. „Man strich unseren Jungs an der Grenze die Visa und wies sie ab“, so „Chirurg“.

    Die „Nachtwölfe“ waren am Donnerstag nach Berlin aufgebrochen. Mit ihrer seit 2015 bereits dritten Aktion wollen die Biker an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland erinnern und der Kriegsopfer gedenken. Auf der Reise besuchen die Motorradfans Kriegsdenkmäler und Grabstätten. Diesmal haben sie auch Briefe russischer Kriegsveteranen an europäische Veteranen mit.

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    Tags:
    Polen, Russland