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    ARD fehlt‘s massiv an Kohle – Sender muss Hunderte Stellen streichen

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    Die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten sind dazu angehalten Geld zu sparen, berichten deutsche Medien am Dienstag. Und trotz dessen, dass die ARD mit einer Milliarde weniger auskomme als noch vor zwei Jahren, fehle es dem Sender immer noch an 139 Millionen Euro. Massive Personalkürzungen seien nun geplant, heißt es.

    Dies zeigten Geschäftszahlen, die der öffentlich-rechtliche Sender der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) am Freitag mitgeteilt haben soll.

    Die fehlenden Finanzen müssten durch einen weiteren Sparkurs ausgeglichen werden. Aus diesem Grund sollen in den nächsten drei Jahren 370 Arbeitsplätze bei der ARD gestrichen werden. Die Kosten für die Zuschauer sollen dennoch bei 17,50 Euro im Monat bleiben.

    Das Budget der Öffentlich-Rechtlichen hätte die KEF bereits vorab bis 2020 kalkuliert. Wie aus dem Zwischenbericht hervorgeht, liegen die Erträge unter den Erwartungen. Dabei seien die Beitragseinnahmen um 233 Millionen Euro niedriger als erwartet.

    Am Samstag hatte Sputnik über eine Protestbewegung gegen GEZ-Gebühren berichtet. Rund 500 Menschen versammelten sich in Berlin gegen den Beitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ihnen zufolge darf dieser nicht durch Zwang erhoben werden und jeder Mensch sollte die Wahl haben, ob er diese Medien konsumiert und entsprechend dafür zahlt oder nicht.

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    GEZ-Beitrag, ARD, Deutschland