01:11 28 September 2020
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    Nach dem Untergang des Aufklärungsschiffs „Liman“ am Bosporus bereitet sich die russische Marine Medienberichten zufolge auf eine großangelegte Bergungsaktion vor. Nach Angaben der Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ sind mindestens drei russische Schiffe zur türkischen Küste unterwegs, um geheime Anlagen der „Liman“ vom Meeresgrund zu heben.

    Der Aufklärer war am 27. April rund 40 Kilometer nordöstlich des Bosporus mit einem Frachter kollidiert und kurz danach gesunken. Die Crew wurde vom türkischen Küstenschutz gerettet. Die Kollision war vermutlich durch Nebel und schlechte Sicht bedingt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde beim Zusammenstoß ein Loch im Rumpf unterhalb der Wasserlinie geschlagen.

    Nun seien der Schlepper SB-739 der russischen Schwarzmeerflotte und das Forschungsschiff „Seliger“ (s. Bild) zur Unglückstelle unterwegs, schreibt das Blatt unter Berufung auf Daten des automatischen Identifikationssystem (AIS) für internationalen Schiffsverkehr.

    Nach Informationen der Zeitung gehört die „Seliger“ der Hauptverwaltung für Tieftauchforschungen des russischen Verteidigungsministeriums und ist unter anderem für Such- und Rettungseinsätze bestimmt. Der Schlepper 22870 „SB-739“ steht erst seit März dieses Jahres im Dienst der russischen Marine.

    Darüber hinaus befände sich das für Tieftaucharbeiten bestimmte Schiff „Heather sea“ unweit der Untergangsstelle der „Liman“, hieß es. Von offizieller Seite gab es dazu aber keine Bestätigung.

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    Tags:
    Kriegsmarine, Schwarzmeerflotte, Türkei, Russland