02:03 01 April 2020
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    Unbekannte haben in der Nacht zum Mittwoch in Berlin ein Auto angezündet. Wie deutsche Medien berichten, engagiert sich die Wagenbesitzerin aktiv in der Flüchtlingshilfe und setzt sich auch gegen Rechtsextremismus ein.

    Das Auto — ein Chrysler — soll im Berliner Stadtteil Neukölln-Britz neben einem Haus abgestellt gewesen sein. Laut Polizei brannte das Fahrzeug komplett aus. Das nebenstehende Gebäude sei bis auf Rußspuren unversehrt geblieben. Verletzte habe es keine gegeben.

    Wie die „Berliner Morgenpost“ schreibt, konnte die Feuerwehr verhindern, dass das Haus Feuer fing. Die Täter sollen allerdings auch Schmierereien an dem Gebäude hinterlassen haben.

    Laut Angaben der sozialistischen Jugendorganisation Die Falken und der SPD ist die Wagenbesitzerin in der Flüchtlingshilfe aktiv und setzt sich für eine Bürgerinitiative gegen Rechtsextremismus ein.

    Der Leiter der Neuköllner Falken, Tim Haverland, sagte: „Auch diesmal ist die Handschrift des Anschlags eindeutig rechtsextrem: feige, nachts, gegen aktive Falken.“

    Mittlerweile soll der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen in dem Fall übernommen haben, da ein politisches Motiv für den Brandanschlag naheliege.

    Es ist auch nicht die erste politisch motivierte Tat dieser Art. Allein seit Oktober 2016 soll es Dutzende solche Fälle in dem Berliner Bezirk gegeben haben.

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    Hilfe, Migranten, Auto, Brand, Brandanschlag, Berlin, Deutschland