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12:22 14 Oktober 2019
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    Nachtwölfe im Treptower Park (Archivbild)

    Gedenkfahrt: Deutsche Polizei verspricht russischen „Nachtwölfen“ Schutz

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    Die Berliner Polizei hat sich bereit erklärt, für die Sicherheit der russischen Biker aus dem Motorradklub „Nachtwölfe“ zu sorgen, die im Rahmen ihrer Gedenkfahrt zum 72. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland am 9. Mai in die deutsche Hauptstadt kommen werden.

    In Berlin wollen die „Nachtwölfe“ die Gedenkstätten im Treptower Park, Tiergarten und in Berlin-Marzahn besuchen.

    Ein Polizeisprecher teilte der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit, dass die Aktion als „Gedenkfahrt zum 72. Jubiläum des Endes des Zweiten Weltkrieges“ mit 130 Teilnehmern angemeldet sei. Auch „wenn das deutlich mehr wird, dann werden wir auch da für den Schutz sorgen“, versicherte der Sprecher.

    Zuvor hatte „Nachtwölfe“-Sprecher Jewgeni Strogow mitgeteilt, dass in diesem Jahr deutlich mehr Biker an der Gedenktour teilnähmen. „In Berlin wird es rund 10.000 Menschen geben. Nicht nur Motorradfahrer – ganze Familien fahren mit Autos“.

    Die „Nachtwölfe“ waren am Donnerstag aus Moskau nach Berlin aufgebrochen. Mit ihrer seit 2015 bereits dritten Aktion wollen die Biker an den Sieg der Sowjetunion über Nazi-Deutschland erinnern und der Kriegsopfer gedenken. Auf der Reise besuchen die Motorradfans Kriegsdenkmäler und Grabstätten. Diesmal haben sie auch Briefe russischer Kriegsveteranen an europäische Veteranen mit.

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    Tags:
    Motorradclub Nachtwölfe, Deutschland, Russland