14:14 14 August 2020
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    Einer US-Aktivistin der pazifistischen US-Bürgerrechtsbewegung „Code Pink“ drohen bis zu einem Jahr Haft und eine Strafe in Höhe von 2000 Dollar, weil sie bei der Ernennung von Jeff Sessions zum Generalstaatsanwalt durch den Senat in Lachen ausbrach. Dies berichtet „The New York Times“.

    Die 61-jährige Desiree A. Fairooz konnte sich nach eigenen Worten „das Lachen nicht verkneifen“, als sie die Äußerung eines republikanischen Senators hörte, der behauptet habe, Sessions sei Anhänger der Idee der Gleichberechtigung aller Menschen vor dem Gesetz.

    „Das war spontan. Das war ein Reflex auf das, was ich als eine unverhohlene Lüge oder pure Unwissenheit betrachte“, so Fairooz.

    Weitere zwei Aktivistinnen, die bei den Senatsanhörungen anwesend waren, könnten ebenfalls verurteilt und bestraft werden, so NYT. Sie seien wie Mitglieder der ultrarechten Organisation Ku-Klux-Klan gekleidet gewesen und hätten sich noch vor Beginn der Anhörung von ihren Sitzen erhoben haben.

    Die beschuldigten Aktivistinnen behaupten, sie wollten die Sitzung nicht stören, sondern nur gegen die Ernennung von Sessions protestieren.

    Nach dem Vorfall bekannten sich alle drei festgenommenen Aktivistinnen unschuldig und wollen nun erst das Gerichtsurteil abwarten.

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    Tags:
    Aktivisten, lachen, Haft, Strafe, US-Senat, Jeff Sessions, USA