03:32 02 April 2020
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    Die Kämpfer der Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS) und der al-Nusra-Front setzen Scharfschützengewehre mit Nachtsichtvisieren mit in russischen Betrieben produzierter Elektronik ein, wie die russische Zeitung „Kommersant“ berichtet.

    Wie die Zeitung weiter schreibt, haben dies syrische Militärspezialisten aufgeklärt, als sie Waffen getöteter Terroristen analysierten. Die Kämpfer sollen auch Nato-Gewehre einsetzen, darunter auch das amerikanische Remington MSR und das österreichische Steyr Mannlicher SSG 08. Diese verfügen demnach über modernste Visiere, die derzeit in Russland und in den USA produziert werden. Dabei sei die Ausfuhr von Nachtsichtvisieren der dritten Generation in den USA schon seit langem verboten. In Russland gelte erst in letzter Zeit ein ähnliches Gesetz.

    Die Experten vermuten dabei, dass die Nachtsichtvisiere über Länder der Dritten Welt nach Syrien transportiert worden sein könnten, weil Russland jene und deren Bestandteile früher offiziell an diese Staaten geliefert habe.

    Am Dienstag war mitgeteilt worden, dass bei einem Beschuss der syrischen Truppen durch die Terroristen der russische Oberst Alexej Butschelnikow ums Leben gekommen sei.

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    Tags:
    Gewehre, Terroristen, Waffen, Al-Nusra-Front, Terrormiliz Daesh, NATO, Syrien, USA, Russland