05:16 14 Dezember 2019
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    Macrons Email geknackt: WikiLeaks will russische Spur entdeckt haben

    © AFP 2019 / THOMAS COEX
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    Die Enthüllungsplattform WikiLeaks will nach dem Durchsickern von Emails des Wahlkampfteams von Präsidentenkandidat Emmanuel Macron eine russische Spur entdeckt haben. Das teilte WikiLeaks im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

    „#MacronLeaks, der Internetname eines Mitarbeiters des staatlichen russischen Unternehmens Evrika, erscheint im durchgesickerten Archiv ‚xls_cendric.rar’ neun Mal“, hieß es. Dabei untermauert WikiLeaks ihre Behauptung mit dem Screenshot einer Datentabelle, in der der Name eines gewissen Georgi Petrowitsch Roschka vorkommt.

    WikiLeaks zufolge geht es bei Evrika um ein Unternehmen, das laut russischen Medienberichten eine Lizenz des Inlandsgeheimdienstes FSB für Aktivitäten zum Schutz staatlicher Geheimnisse hat. Unter den Kunden von Evrika seien das Außenministerium, das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung, das Gesundheitsministerium, der föderale Zolldienst, der Pensionsfonds, die Zentralbank und der Rechnungshof Russlands.

    Evrika wollte die Angaben vorerst nicht kommentieren.

    Zuvor hatte Macrons Wahlkampfteam mitgeteilt, dass Server der Bewegung „En Marche!“ geknackt und zahlreiche Email-Dateien gestohlen worden waren.

     

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    Tags:
    Spur, Durchsickern, Emails, WikiLeaks, Frankreich, Russland