09:14 13 Dezember 2018
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    Präsidentenwahl in Frankreich: Die größten Wahlmuffel

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    Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich 2017 (131)
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    Jugendliche, Arbeiter, Arbeitslose sowie wenig bemittelte Bürger haben die niedrigste Teilnahmequote bei der Präsidenten-Stichwahl in Frankreich aufgewiesen. Das ergab eine aktuelle Studie des Radio-Senders France Info.

    Demnach sind 34 Prozent im Alter zwischen 18 und 24 Jahren und 40 Prozent zwischen 25 und 34 Jahren nicht zu den Wahlurnen gegangen. Im Alter zwischen 60 und 69 Jahren waren es lediglich 19 Prozent, über 70 Jahre waren es 18 Prozent.

    Wie es weiter heißt, haben Arbeiter und Arbeitslose mehr als Staatsbedienstete und Rentner den zweiten Wahlgang ignoriert. So haben 35 Prozent der Arbeitslosen, 32 Prozent der Arbeiter, 30 Prozent der Arbeitgeber, 24 Prozent der Staatsbediensteten und 17 Prozent der Rentner ihr Wahlrecht nicht ausgeübt.

    Stadtbewohner (Nichtbeteiligung von 27 Prozent) zeigten sich dabei weniger aktiv als Landbewohner (23 Prozent).

    Bei der Präsidenten-Stichwahl vom 7. Mai hatte der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron, Chef der Bewegung „En Marche“, mit 66,1 Prozent der Stimmen gewonnen.

    Die Front-National-Politikerin Marine Le Pen kam auf lediglich 33,9 Prozent.

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