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    François Hollande und Emmanuel Macron bei Veranstaltung zum Sklaverei - Gedenktag

    Wie sich Hollande bei seiner letzten Präsidenten-Rede verplapperte

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    François Hollande hat sich am Mittwoch nach Angaben der Agentur AFP in seiner letzten Rede als Präsident Frankreichs versehentlich versprochen.

    Demnach wollte Hollande über die Effizienz der Sanktionen sprechen, wenn „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ (Frz.: les crimes de lèse-humanité) infrage gestellt würden. Stattdessen habe er jedoch „Verbrechen der Majestätsbeleidigung“ (Frz.: les crimes de lèse-majesté) gesagt. Der Vorfall hat für Gelächter im Publikum gesorgt, wie ein Video zeigt.

     

    ​Hollande hatte seine letzte offizielle Rede als Staatschef bei einer Veranstaltung zum Sklaverei- Gedenktag gehalten, der in Frankreich am 10. Mai begangen wird. Dabei war er vom  designierten Präsidenten Emmanuel Macron begleitet worden.

    Emmanuel Macron, Chef der Bewegung „En Marche“, hatte die Präsidenten-Stichwahl vom 7. Mai mit 66,1 Prozent der Stimmen gewonnen.

    Die Front-National-Politikerin Marine Le Pen kam auf lediglich 33,9 Prozent. Sie räumte ihre Niederlage ein und gratulierte dem Sieger Macron zur Wahl.

    Der scheidende Präsident Hollande wird Macron am 14. Mai das Amt übergeben.

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    Rede, Sklaverei, Gedenktag, Präsidentenwahl, AFP, Marine Le Pen, Emmanuel Macron, François Hollande, Frankreich