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    Moskau nennt neue Details zu Nordkoreas Raketenstart

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    Nordkoreas Raketentests (127)
    2015515
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    Die russischen Raketen-Frühwarnsysteme haben den Start der nordkoreanischen ballistischen Rakete am Freitag etwa gegen 23.30 registriert, wie es aus Russlands Verteidigungsministerium heißt. Eine Gefahr habe der jüngste Start nicht dargestellt.

    Die Raketenluftstrecke befand sich der Militärbehörde zufolge weit genug von der russischen Grenze entfernt – die Rakete stürzte 500 Kilometer vom Territorium des Landes in den Pazifik, die Raketenflugdauer betrug 23 Minuten.

    Die Raketen-Frühwarn- und Flugabwehrsysteme in Russlands Fernen Osten sind von höchster Kampfbereitschaft erneut in Planbereitschaft versetzt worden.

    Am Sonntagmorgen gegen 5.28 Uhr Ortszeit hatte Nordkorea erneut eine Rakete abgeschossen. Nach Angaben des US-Senders CNN  stürzte die nordkoreanische Rakete nur 96,5 Kilometer vor der russischen Stadt Wladiwostok in den Pazifik. In Washington hatte man zuvor erklärt, der Absturzort der Rakete sei dem russischen Territorium wesentlich näher als dem japanischen.

    Die Reichweite von 700 Kilometern zeugt Medienberichten zufolge von einem Erfolg des nordkoreanischen Raketentests und Fortschritten bei der technischen Entwicklung. Nach Angaben aus Tokio war die Rakete etwa 30 Minuten lang geflogen und dann zwischen der koreanischen Halbinsel und Japan ins Meer gestürzt.

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    Tags:
    Rakete, Gefahr, Raketenstart, Flugabwehrsystem, Absturz, Verteidigungsministerium, Nordkorea, Russland