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10:18 16 Juli 2019
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    Der Gewinner des ESC-2017 Salvador Sobral

    Putin: Kiew kann derzeit keine ESC-ähnlichen Veranstaltungen organisieren

    © REUTERS / Gleb Garanich
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    Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Niveau der Organisation des Eurovision Song Contest durch die Kiewer Behörden kommentiert.

    „Aus meiner Sicht sind die heutigen Kiewer Behörden nicht in der Lage, derartige Veranstaltungen durchzuführen“, sagte Putin bei seinem China-Besuch. Russlands Entscheidung, auf die Teilnahme am ESC-2017 zu verzichten, sei daher dem Präsidenten zufolge ganz richtig gewesen.

    Der Staatschef unterstrich ferner, dass der Verzicht russischer TV-Sender, den ESC-2017 auszustrahlen, die Bürger des Landes  nicht daran gehindert habe, sich die Auftritte im Internet anzusehen.

    Zuvor war berichtet worden, dass der Ukrainer Witalij Sedjuk während des ESC-Auftrittes der ukrainischen Sängerin Jamala seine Hose auf der Bühne heruntergelassen hatte und dafür festgenommen worden war. Nach dem Song Contest tanzte zudem der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, in der ukrainischen Hauptstadt zu dem Song von Britney Spears und Rapper Will.i.am „Scream & Shout“ auf der Bühne.

    Der Eurovision Song Contest (ESC) ging am 14. Mai in Kiew zu Ende. Die Siegertrophäe des Musikwettbewerbs nahm Salvador Sobral aus Portugal mit nach Hause, wo dann im nächsten Jahr die Musikshow veranstaltet wird. Den zweiten Platz belegte der gebürtige Moskauer Kristian Kostov, der für Bulgarien auftrat. Auf dem dritten Platz landete die Gruppe SunStroke Project aus Moldawien. Die Berliner Sängerin Levina belegte mit ihrem Song "Perfect Life" für Deutschland den vorletzten Platz.

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    Tags:
    Entscheidung, Teilnahme, Verzicht, Behörden, ESC-2017, Wladimir Putin, Kiew, Russland