03:27 22 Oktober 2020
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    Drei bewaffnete Verbrecher haben in Mexiko einen Bus überfallen, in dem sich 29 Polizisten befanden, meldet die Online-Zeitung „El Universal“.

    Der Vorfall hat sich im zentralen Bundesstaat Mexikos, Morelos, ereignet. Die mexikanische Bundespolizei hatte einen Touristenbus gebucht, um ein Wochenende für einige Mitarbeiter in der Hauptstadt des Landes zu organisieren, hieß es.

    Pistole (Symbolbild)
    © Sputnik / Michail Mordassow
    Laut dem Bericht kam der Bus von Acapulco und war auf einer Fernstraße, als es zu einer Panne kam. Es war schon dunkel, was drei Verbrecher nutzten, um den Bus zu überfallen. Die Bedingungen für den Raubüberfall waren reiner Luxus, denn die Polizisten hatten keine Waffen bei sich – sie waren ja nicht im Dienst, sondern auf einer Art Kulturreise.

    Demnach wurden allen 29 Polizisten Geld, Handys und andere persönliche Gegenstände weggenommen. Keiner von den Leuten wurde verletzt, hieß es.

    Der Bundesstaat Guerrero (Südmexiko), in dem die betroffenen Polizisten tätig sind, war laut Medien von der Nichtregierungsorganisation „Institute for Economics and Peace“ im vorigen Jahr als gefährlichste Region Mexikos bezeichnet worden. Die Mordrate erreichte dort 61,6 Fälle pro 100.000 Einwohner und war fast genauso hoch wie in den Zeiten des so genannten Krieges gegen den Drogenhandel. Diese Kampagne hatte der Ex-Präsident des Landes, Felipe Calderón, in seiner Amtszeit (2006-2012) geführt.

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    Tags:
    Banditen, Raub, Polizei, Felipe Calderón, Guerrero, Morelos, Acapulco, Mexiko