23:51 13 November 2019
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    Er wollte Kamerad vor Terroristen retten: Russischer Hauptmann in Syrien getötet

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    Der russische Hauptmann Ewgenij Konstantinow ist in Syrien ums Leben gekommen, als er seinen Dienstkollegen und Freund vor den Terroristen zu retten versuchte. Dies berichtet die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf einen Sprecher der russischen Wohlfahrtsorganisation „Kampfbruderschaft“ für Veteranen im Jüdischen Autonomen Gebiet.

    „Am 3. Mai 2017 sah Hauptmann Ewgenij Konstantinow, dass sein Freund bei den Kampfhandlungen verletzt wurde und sich nicht mehr selbst gegen die Terroristen wehren konnte. Er warf sich für ihn in die Bresche“, sagte die Quelle der Agentur. „Die Kräfte waren aber ungleich. Ewgenij bekam acht Schüsse ab. Der andere (russische – Anm. d. Red.) Militär kam auch ums Leben.“

    Dem Vertreter der Wohlfahrtsorganisation zufolge wurde Ewgenij Konstantinow mit militärischen Ehren am 7. Mai in Nowosibirsk in Westsibirien, wo seine Eltern wohnen, bestattet. Der erst 32 Jahre alte Militär wurde postum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet.

    In Syrien war Konstantinow laut dem Portal „Gorod na Bire“ auf einer Sonderdienstreise. Dort sollte er dem syrischen Truppenkommando bei der Ausbildung von Soldaten helfen.

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    Auszeichnung, Kampfhandlungen, Rettung, Schüsse, Tod, Terroristen, Militär, Russland, Syrien