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    Fans der US-Sängerin Ariana Grande sprechen mit Journalisten nach dem Terroranschlag in Manchester

    „So gut wie keine Security-Kontrollen“: Augenzeugin zu Manchester-Anschlag

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    Laut einer Augenzeugin des Terroranschlags in Manchester hat es so gut wie keine Kontrollen am Eingang zur Konzerthalle gegeben: Die Menschen hätten nicht einmal Mettaldetektoren passiert.

    Wie die tschechische Bürgerin Nikola Trochtowa, die bei dem Konzert am Montagabend dabei war, gegenüber einem tschechischen Radiosender sagte, hatte der Sicherheitsdienst den Inhalt der Taschen ebenfalls nicht gecheckt.

    „Am Eingang hat es keine Kontrollen gegeben. Wir haben nicht einmal Metalldetektoren passiert“, so Trochtowa. Man habe die Zuschauer ohne jegliche Kontrollen hineingelassen, ohne sicherzugehen, dass sie nichts Gefährliches dabei hatten. „Das einzige, was die Security interessiert hat, war, ob wir Flaschen mit Wasser hatten.“

    Die Explosion ereignete sich laut der Augenzeugin etwa fünf Minuten nach dem Ende des Konzerts, als die Sängerin Ariana Grande die Bühne bereits verlassen hatte. „Dann waren Schreie zu hören, und Menschen sind in unsere Richtung gelaufen, eine Panik brach aus, (…) Menschen suchten nach Ausgängen.“ Zuerst habe niemand begriffen, was los war, nicht einmal die Sicherheitskräfte.

    Bei einem Konzert der US-Pop-Sängerin Ariana Grande im britischen Manchester hatte es am Montagabend eine Explosion gegeben. Mindestens 22 Menschen wurden getötet, etwa 59 verletzt. Die Polizei stuft die Tat als Terroranschlag ein.

     

     

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    Tags:
    Kontrollen, Augenzeuge, Terroranschlag, London, Großbritannien
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