11:35 13 August 2020
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    Das russische Zivilschutzministerium hat am Donnerstagmorgen bereits den 65. Hilfskonvoi mit humanitären Hilfsgütern in den Donbass entsandt. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.

    „Aus dem Don-Rettungszentrum des Zivilschutzministeriums in der Ortschaft Kowaljowka (Gebiet Rostow) begab sich der Lkw-Konvoi mit mehr als 400 Tonnen Hilfsgüter in Richtung russisch-ukrainischer Grenze“, hieß es. Die Ladung bestehe größtenteils aus Kindernahrung und Medikamenten.

    Unterwegs werde sich der Konvoi aufteilen: Ein Teil wird den Grenzkontrollpunkt „Donezk“, der andere „Matwejew Kurgan“ passieren, wo sie vom russischen und ukrainischen Zoll kontrolliert werden. Erst dann setzen sie ihre Fahrt nach Donezk und Lugansk fort.

    Am Steuer der Lkws säßen besonders erfahrene Fahrer, die schon früher an humanitären Operationen in der Welt teilgenommen haben. Zu dem Hilfskonvoi gehören auch Ärzte und Wartungstechniker, die sowohl den Fahrern als auch den begleitenden Angestellten, wenn nötig, Hilfe leisten können.

    Seit August 2014 schickt Russland regelmäßig Hilfskonvois zur Unterstützung der Donbass-Bewohner, bislang insgesamt schon mehr als 68.000 Tonnen Hilfsgüter.

    Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 10.000 Menschenleben gefordert.

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    Tags:
    Humanitäre Hilfsgüter, Hilfskonvoi, Russlands Zivilschutzministerium, Ukraine, Russland, Donbass