05:52 19 November 2019
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    Situation in West-Mossul (Irak)

    US-Luftangriff auf Mossul im März: Pentagon nennt Zahl ziviler Opfer

    © AFP 2019 / Aris Messinis
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    Bei einem US-Luftangriff auf den Westteil der irakischen Stadt Mossul sind im März mehr als hundert Zivilisten getötet worden, wie internationale Agenturen unter Berufung auf eine Erklärung des Pentagons melden.

    Nach Ermittlungen des Pentagons, deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden, sind bei dem US-Angriff am 17. März mindestens 105 Menschen getötet worden. Der Abwurf einer Bombe soll Explosionen von Sprengsätzen ausgelöst haben, die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) versteckt hätten. Diese Explosionen sorgten laut dem US-Militär dafür, dass das Betongebäude, in dem sich auch Zivilisten befanden, einstürzte.

    Während der im Oktober 2016 gestarteten Operation der irakischen Regierungskräfte und der US-geführten Koalition zur Befreiung von Mossul wurde der östliche Stadtteil freigekämpft. Mitte Februar kündigte der irakische Premier Haider al-Abadi eine Operation zur Befreiung des westlichen Stadtteils an.

    Die Regierungskräfte haben Mitte März eine Einkesselung der IS-Kämpfer in Mossul und die Unterbrechung ihrer Kommunikationsleitungen mit den Terroristen in Syrien gemeldet. Derzeit sollen zwei Drittel des westlichen Stadtteils von Mossul unter Kontrolle der irakischen Truppen stehen.

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    Tags:
    Zivilisten, Luftangriff, Pentagon, Mossul, Irak