14:53 23 Januar 2020
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    Kampf gegen IS-Terror (156)
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    Ein Lehrer in Houston im US-Bundestaat Texas hat einer 13-jährigen Schülerin ein Zeugnis als geeignete „potenzielle Terroristin“ ausgestellt, wie das lokale Portal click2houston.com berichtet.

    Lizeth Villanueva hat an ihrer Schule in Houston Vorbereitungskurse für ein College mit einem Bildungsprogramm für Fortgeschrittene besucht. Demnach beschloss ihr Lehrer am Ende des Schuljahres eine Überraschung zu machen. Er stellte den Schülern Zertifikate aus. Die 13-Jährige wurde so als „potentielle Terroristen“ ausgezeichnet. Sie habe in ihrer Klasse am meisten Chancen auf eine Terror-Karriere, hieß es.

    „Das war kein Witz. Ich fühle mich damit nicht wohl… Ich fühle mich nicht wohl, mich in demselben Klassenraum (mit dem Lehrer – Anm. d. Red.) zu befinden“, sagte dann das Mädchen.

    Laut dem Bericht hat sich die Mutter sofort bei der Schulleitung beschwert, denn es sei gar nicht witzig, Kinder so zu beleidigen und traumatisieren. Ihre Tochter sei deprimiert und habe lange geweint.

    Der Vertreter der örtlichen Bildungsbehörde, Mark Kramer, sagte dem Portal zufolge, es sei eine der Pseudoauszeichnungen, die die Lehrer aus Spaß veranstalten. Zu dem Vorfall werde aber ermittelt. Die Schulleitung habe sich bei dem Mädchen und seiner Familie entschuldigt. Die sich in der „Preisverteilung“ beteiligten Lehrkräfte hätten Ärger gekriegt, hieß es.

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    Tags:
    Zertifikat, Terror, Schule, Houston, Texas, USA