06:06 25 Januar 2020
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    Ein schwedisches Bergbauunternehmen hat diese Woche angefangen, die gesamte Stadt Kiruna mit 18.000 Menschen und ihren Häusern umzusiedeln, schreibt das Portal qz.com. Das Projekt wird wohl der größte Umzug aller Zeiten werden.

    In der nördlichsten Stadt Schwedens hat wohl der größte Umzug aller Zeiten begonnen. 18.000 Einwohner und ihre Häuser werden umgesiedelt. Grund dafür ist die Erweiterung eines in der Nähe liegenden Schachts, wo Eisenerz abgebaut wird. Laut Medien begann das Bergbauunternehmen LKAB 1962 mit seinem Bau; seitdem wurde er ständig erweitert – sodass man praktisch unter der Stadt selbst, an ihrer westlichen Grenze, zu graben begann. Kiruna könnte eines Tages versinken, sagten Experte. Laut dem Bericht hat man bereits 2003 erste Risse im Boden in der Nähe von Häusern bemerkt.

    ​Nun soll die Stadt etwa drei Kilometer östlicher angesiedelt werden. Der Umzug soll mindestens 20 Jahre in Anspruch nehmen, hieß es. Das ganze Projekt soll mehr als eine Milliarde US-Dollar kosten, was das Bergbauunternehmen bezahlen wird.

    Es werden aber nicht alle Baulichkeiten abtransportiert, nur historische Gebäude. Auf der Liste stehen derzeit 21 Objekte, für die die Einwohner Kirunas gestimmt haben. Laut den lokalen Behörden kann die Liste aber bis auf 50 Objekte erweitert werden. Die Menschen bekommen am neuen Ort neue Häuser.

     

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    Tags:
    Bergwerk, Umsiedlung, Schacht, Umzug, Kiruna, Schweden