16:49 21 November 2019
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    Jamala beim ESC 2017 in Kiew

    Jamala kennt echte Verantwortliche für „nackte Tatsachen“ beim ESC

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    Die ukrainische Popsängerin Jamala hat den Rowdy Witali Sedjuk, der sie beim ESC-Auftritt 2017 mit seiner heruntergelassenen Hose stören wollte, in Schutz genommen und den Veranstaltern und Security-Leuten vorgeworfen, sie nicht ausreichend beschützt zu haben.

    Die ESC-Veranstaltung sei von vielen Securities überwacht worden, betonte Jamala, dennoch sei Serdjyk lange auf der Bühne gewesen, nämlich rund 30 Sekunden.

    „Was machten die vielen Wachleute? Was taten sie in jenem Moment?", wunderte sich die Popsängerin und versprach, sich mit dem Problem auseinanderzusetzen und zu klären, wer für den Vorfall wirklich verantwortlich sei. „Er hätte mich schubsen, schlagen und so weiter können!", empörte sie sich in einem Interview mit dem ukrainischen TV-Sender 1+1.

    Jamala verwies auch auf die Äußerung des ukrainischen Innenminister Arsen Awakow, der dem Rowdy mit einer Freiheitsstrafe gedroht hatte: „Awakow sagte, man sollte ihn einsperren. Aber das sollte man nicht. Ihr müsst ihn nicht für alle Sünden verantwortlich machen. Ihr habt das verpasst und ihr müsst das verantworten", warf sie den Veranstaltern vor.

    Der Ukrainer Witalij Sedjuk hatte während des ESC-Auftrittes der ukrainischen Sängerin Jamala Anfang Mai in Kiew mit einer australischen Flagge die Bühne betreten, ließ dort seine Hose herunter und zeigte sein bloßes Hinterteil in die Kameras. Er wurde dafür festgenommen.

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    Tags:
    ESC-2017, Jamala, Ukraine