04:18 29 Oktober 2020
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    Sputnik- und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat die Erklärung des Chefs der französischen Nationalen Agentur für Sicherheit der Informationssysteme (ANSSI), Guillaume Poupard, über keine Spuren von russischen Hackern bei der Attacke auf die Wahlkampagne des damals noch Kandidaten Emmanuel Macron kommentiert.

    „Es wurden keine Spuren von russischen Hackern in Frankreich gefunden. Was zu beweisen war“, sagte Simonjan. „Sie werden zu Sputnik und RT ebenfalls nichts finden, es gibt ja nichts. Suchen Sie in ihren eigenen Köpfen.“

    Zuvor hatte die Agentur AP unter Berufung auf den Chef der französischen Nationalen Agentur für Sicherheit der Informationssysteme (ANSSI), Guillaume Poupard, berichtet, dass die Ermittlung keine Spuren von russischen Hackern bei der Attacke auf die Wahlkampagne des damals noch Kandidaten Emmanuel Macron während der Präsidentschaftswahlen in Frankreich ergeben hat.

    Poupard zufolge war „der Cyberangriff so unspezifisch und einfach, dass ihn praktisch jeder hätte verüben können“. Der ANSSI-Chef sagte, dass keinerlei Belege dafür gefunden worden seien, dass gerade die russische Hackergruppe APT28, die unter anderem einer angeblichen Einmischung in die Präsidentschaftswahlen in den USA beschuldigt worden war, hinter der Cyberattacke in Frankreich gestanden habe.

    Vorwürfe gegen angebliche „russische Hacker“ ertönen praktisch regelmäßig aus dem Mund europäischer Politiker, die es aber nicht eilig haben, ihre Worte mit Beweisen zu untermauern. Derartige Beschuldigungen erklangen von Vertretern der US-Demokraten, die bei der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten unterlagen, und jüngst auch aus dem Mund des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Russland hatte die Beschuldigungen, angeblich Einfluss auf die Wahlen genommen zu haben, wiederholt entschieden zurückgewiesen.

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    Tags:
    Cyberangriff, Hacker, Vorwürfe, Suche, RT, Sputnik, Margarita Simonjan, Frankreich, Russland