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    Kein Frieden im Donbass (2017) (211)
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    Die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk hat laut dem Volksmiliz-Sprecher, Andrej Marotschko, die Uno gebeten, bei der Evakuierung von Kindern zu helfen, wie der TV-Sender RT berichtet.

    „Bei uns ist alles bereit für die Evakuierung, aber wir können dies nicht tun: Der massive Beschuss wird fortgesetzt, und die Kinder sitzen in Kellern. Ich habe mich an UN-Menschenrechtler gewandt, damit sie mindestens zur Evakuierung der Kinder beitragen können“, zitiert der Sender Marotschko.

    Er betonte dabei, dass die Offensive der ukrainischen Kämpfer eingestellt worden sei, aber die Ortschaften Schelobok, Frunse und Kirowsk seien unter Feuer genommen worden. Nun fährt Marotschko direkt nach Lugansk, um dort eine Waffenruhe zu erreichen und die Kinder aus der Beschusszone zu evakuieren.

    Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 10.000 Menschenleben gefordert.

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    Tags:
    Kinder, Evakuierung, Hilfe, Uno, Andrej Marotschko, Volksrepublik Lugansk