02:23 20 Februar 2020
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    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat eine Verbindung zwischen der territorialen Zugehörigkeit von Hackerangriffen auf Russland und der Verwicklung der Staatsführung entsprechender Länder zurückgewiesen.

    Laut Peskow ist Russland regelmäßig Hackerangriffen vom US-amerikanischen Territorium aus ausgesetzt:

    „Hackerattacken, die vom US-Gebiet aus unternommen werden, werden täglich festgestellt", sagte Peskow. Unter anderem werde die Webseite des russischen Präsidenten attackiert. „Eigentlich gehen die Hackerangriffe von Territorien vieler Länder der Welt aus", erläuterte er.

    Er wolle jedoch nicht behaupten, dass es US-Geheimdienste seien, die hinter diesen Hackerangriffen aus den USA stecken, betonte Peskow: „Damit spreche ich ausschließlich vom US-Gebiet. Ich möchte das Publikum nicht mit den Erklärungen zum Lachen bringen, dahinter stecke das offizielle Washington", so Peskow. Wenn ein Hackerangriff vom Territorium eines Landes aus ausgeübt werde, könne dies noch nicht bedeuten, dass die Behörden des Landes darin verwickelt seien.

    Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit der NBC-Moderatorin Megyn Kelly zu den Vorwürfen wegen der angeblichen russischen Einmischung in die US-Wahlen gesagt, die USA sollten sich „nicht beleidigt fühlen". „Wo man auch mit dem Finger auf die Weltkarte zeigt, überall wird es Vorwürfe wegen Einmischung in die inneren politischen Prozesse von Seiten amtlicher US-Personen geben", so der russische Staatschef.

    Am Mittwoch gab das russische Außenministerium bekannt, dass die US-Geheimdienste Russland mit massiven Cyber-Angriffen gedroht hatten. Mit Datenlecks in Medien haben sie gezeigt, sie könnten jeder Zeit Schlüsselobjekte der russischen Infrastruktur attackieren. Laut dem russischen Außenamt werden 28 Prozent der Hackerangriffe auf die einheimische Infrastruktur vom US-Territorium aus verübt.

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    Tags:
    Hackerangriffe, Dmitri Peskow, USA, Russland