10:45 05 August 2020
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    Die US-Behörden haben einen Einwohner von Kansas City (US-Bundestaat Kansas) nach 17 Jahren Haft entlassen, die er unschuldig zu verbüßen musste – wegen eines Verbrechens, das nicht er, sondern sein Doppelgänger begangen hatte, berichtet RT.

    Demnach ist Richard Anthony Jones im Jahr 1999 wegen eines Raubüberfalls mit erschwerenden Umständen angeklagt und zu 19 Jahren Haft verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft basierte ihre Vorwürfe ausschließlich auf den Aussagen von Augenzeugen, hieß es.

    ​Jones bekannte sich dennoch nicht schuldig. Seine Anwälte räumten ein, dass unweit von dem Tatort ein gewisser Ricky wohnte, der äußerlich dem verurteilten Jones sehr ähnlich sehe.

    „Als ich ein Foto meines Doppelgängers gesehen habe, ist mir alles klar geworden“, sagte Jones.

    Laut dem Bericht sahen sich Augenzeugen zum Vergleich Fotos der beiden Männer an und räumten ein, sie seien nicht mehr von Jones Schuld überzeugt. Im Zusammenhang mit den neuen Aussagen erkannte der Richter das Urteil als unbegründet an. Am Donnerstag sei Jones entlassen worden, hieß es.

     

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    Tags:
    Doppelgänger, Urteil, Gefängnis, Knast, Kansas City, USA