05:56 20 September 2017
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    Situation im Donbass

    Donbass: Uno nennt Totenzahl unter Zivilisten binnen drei Monaten

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    Kein Frieden im Donbass (2017) (212)
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    Bei dem bewaffneten Konflikt im Donbass sind laut der Leiterin der UN-Monitoring-Mission für Menschenrechte in der Ukraine, Fiona Frazer, von Mitte Februar bis Mitte Mai 2017 insgesamt 36 Zivilisten getötet und weitere 157 verletzt worden.

    „Allein im Zeitraum vom 16. Februar bis zum 15. Mai 2017 sind rund 193 Zivilisten von dem Konflikt betroffen worden, 36 von ihnen kamen gar ums Leben. Weitere 157 erlitten diverse Verletzungen, was um 48 Prozent über der vorigen Berichtsperiode und um 70 Prozent über dem gleichen Vorjahreszeitraum liegt“, sagte Frazer am Dienstag bei einem Pressegespräch in Kiew.

    Ihr zufolge wurden 41 Prozent der Todesfälle  durch nicht entschärfte Minen und Munition verursacht.  

    Im Osten der Ukraine schwelt seit fast drei Jahren ein militärischer Konflikt. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

    Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe, dennoch kommt es immer wieder zu Zusammenstößen.

    Themen:
    Kein Frieden im Donbass (2017) (212)

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    Tags:
    Tote, Zivilisten, Fiona Frazer, Donbass, Ukraine
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